Verarbeitung personenbezogener Daten durch die für das Online-Bewerbungsverfahren verantwortliche Stelle
Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH | Innungsstraße 56A | 13509 Berlin
In diesem Datenschutzhinweis möchten wir Sie in verständlicher und kompakter Form über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten in Ihrem Beschäftigungsverhältnis in der Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH & Co KG informieren.
Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (im Folgenden als DSGVO abgekürzt) und das Bundesdatenschutzgesetz (im Folgenden als BDSG abgekürzt) haben zum Ziel, dass jede von Datenverarbeitungen betroffene Person (also auch Beschäftigte im Beschäftigungsverhältnis) verständlich darüber informiert ist, wie, von wem und wozu ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden.
Personenbezogene Daten sind solche Daten, die mit Ihrer Person in Bezug stehen oder einen Rückschluss auf Ihre Person zulassen (beispielsweise Ihr Name, Ihr Geburtsdatum oder Ihre Handynummer). Im Folgenden sprechen wir abgekürzt von „Daten“. Hiermit sind stets personenbezogene Daten gemeint. Mit der „Verarbeitung von Daten“ ist im Folgenden jegliche Erhebung, Speicherung, Nutzung, Weiterleitung oder anderweitige Verwendung von Daten gemeint.
Präambel
Datenschutz und Informationssicherheit sind Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Die Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH & Co KG nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst und setzt sich dafür ein, dass diese vertrauensvoll in Übereinstimmung mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und anderen geltenden Datenschutzgesetzen verarbeitet werden. Im Folgenden möchten wir Sie daher darüber informieren, welche Ihrer personenbezogenen Daten wir erfassen und für welche Zwecke diese genutzt werden. Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch.
1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen
Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist für die meisten Datenverarbeitungen ihr Arbeitgeber.
Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH & Co KG
Innungsstraße
Berlin
2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH & Co KG
Ragnar Rückartt
Innungsstraße 56a
13509 Berlin
3. Daten, die wir von Ihnen verarbeiten
Im Rahmen Ihrer Tätigkeit bei uns erheben wir zu Beginn und im Laufe des Beschäftigungsverhältnisses Daten über Ihre Person und verarbeiten diese zu verschiedenen Zwecken.
3.1 Allgemeine Daten zu Ihrer Person und zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis
Wir verarbeiten insbesondere die folgenden Daten, die wir in der Regel vor Beginn Ihres Beschäftigungsverhältnisses über unseren Personalfragebogen erfassen:
Stammdaten
Vor- und Familienname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Name des/der Ehegatten/Ehegattin, Name und Geburtsdatum des Kindes/der Kinder, Anschrift, Telefonnummer (freiwillig), Mobilnummer (freiwillig), Email-Adresse (freiwillig) Führerscheinklasse, Angaben über evtl. vorliegende Schwerbehinderung, Bankdaten, Daten zu Ihrer Qualifikation, Berufserfahrung und Ausbildung
Steuerdaten
Gehaltsdaten, Steuerklasse, Familienstand, Kinderfreibetrag
Sozialdaten
Sozialversicherungsnummer, Name Ihrer Krankenkasse, Rentenversicherungsnummer, Ihr Rentenversicherungsträger, ggf. Anzahl Ihrer Kinder
Einige Daten, wie z.B. Mobilfunknummer und Email-Adresse sind freiwillig. Jedoch helfen uns diese Daten sehr, einen vereinfachten Austausch zu gestalten.
3.2 Daten, die wir von Dritten erheben
In bestimmten Konstellationen werden Ihre Daten auch bei Dritten erhoben. Hierzu gehören vor allem Fälle, in denen wir oder Dritte auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Daten zu erheben oder weiterzugeben. Eine derartige Erhebung bei Dritten erfolgt daher stets auf einer gesetzlichen Vorschrift oder einer ausdrücklichen Einwilligung, die Sie uns zur Datenerhebung erteilt haben. Eine Erhebung bei Dritten kommt zum Beispiel in folgenden Konstellationen in Betracht:
• Bei anlassbezogenen Abfragen von steuerrelevanten Informationen beim zuständigen Finanzamt,
• Mitteilung einer Krankenkasse, ob die Fortdauer einer Arbeitsunfähigkeit oder eine erneute Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers auf derselben Krankheit beruht, wobei diese nicht befugt ist, Diagnosedaten zu übermitteln,
• Zu dem können wir Daten von nicht-öffentlichen Dritten erheben ,z.B. wenn wir Bewerberdaten von einer Personalvermittlung erhalten oder öffentlich zugängliche Quellen einsehen, die einen Bezug zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis aufweisen (beispielsweise berufsbezogene, soziale Netzwerke im Internet).
Zweck der Verarbeitung: Diese Daten verarbeiten wir, um unseren vertraglichen Pflichten als Arbeitgeber gegenüber Ihnen als Arbeitnehmer im Hinblick auf die Begründung, Durchführung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses nachzukommen. Diese Pflichten umfassen insbesondere Angelegenheiten der Personalverwaltung, Ihre Lohnabrechnung, die Zahlung Ihres Gehalts sowie Ihrer Sozialversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträge. Die Pflichten ergeben sich aus Ihrem Arbeitsvertrag sowie gesetzlichen Pflichten, denen wir als Arbeitgeber nachkommen müssen, wie beispielsweise gesetzlich geregelten Fürsorgepflichten.
Die Daten in Ihrer Personalakte verarbeiten wir, um das Arbeitsverhältnis mit Ihnen durchzuführen, um unseren Pflichten als Arbeitgeber nachzukommen und um Ihre Entwicklung in unserem Unternehmen zu dokumentieren.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt gemäß, Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG in Verbindung mit Ihrem Arbeitsvertrag und/oder in Verbindung mit der für die jeweilige Datenverarbeitung einschlägigen Rechtsgrundlage. Soweit es sich bei den Daten um sogenannte besondere Kategorien personenbezogener Daten handelt, wie Daten zu Ihrer Gesundheit (insbesondere Daten zu etwaigen Krankheitszeiten), erfolgt die Verarbeitung auf der Rechtsgrundlage des Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 3 S. 1 BDSG.
Dauer der Speicherung: Wir speichern die Daten, solange diese für das Beschäftigungsverhältnis erforderlich sind. Soweit sich Tatsachen ändern, werden die gespeicherten Daten entsprechend angepasst. Daten, die für das Finanzamt oder den Sozialversicherungsträger relevant sind, unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Diese Pflichten zur Aufbewahrung müssen wir nachkommen (insbesondere nach § 257 HGB, § 147 AO, § 47 EStG). Wir bewahren die Daten daher nach Ende Ihres Arbeitsverhältnisses maximal bis zu 10 Jahre auf. Mit Entfallen der Pflicht zur Aufbewahrung werden die betreffenden Daten gelöscht.
3.3 Daten über Ihre An- und Abwesenheit
3.3.1 Verarbeitung von Daten im Rahmen der Zeiterfassung
Wir verarbeiten im Rahmen der Zeiterfassung Daten zu Ihrem Arbeitsbeginn und Ihrem Arbeitsende. Die Verarbeitung erfolgt in Papierform bzw. elektronisch.
Zweck der Verarbeitung: Die Daten verarbeiten wir, um Ihre Arbeitszeit zu dokumentieren. Hierdurch können wir auf Veranlassung hin überprüfen, ob Arbeitnehmer ihre vertraglich festgelegten Arbeitszeiten einhalten sowie bei Anfall von Überstunden bei entsprechender arbeitsvertraglicher Regelung diese vergüten.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt gemäß, Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG, da sie der Durchführung Ihres Beschäftigungsverhältnisses dient.
Dauer der Speicherung: Wir speichern die Daten gemäß § 16 Abs. 2 ArbZG für eine Dauer von zwei Jahren.
3.3.2 Verarbeitung von Daten zu Abwesenheitszeiten
Wir verarbeiten das Datum und ggf. die Uhrzeit Ihrer Abwesenheit, sowie den Grund. Dazu zählen die Abwesenheit auf Grund von Urlaub, Sonderurlaub oder im Rahmen des Freizeitausgleichs (sogenannter „Abbau von Überstunden“). Zur Verarbeitung Ihrer Daten auf Grund von Krankmeldungen beachten Sie bitte Punkt 3.4.1.
Zweck der Verarbeitung: Die Daten zu Ihrer Abwesenheit benötigen wir für Personaleinsatz- und Projektplanung, um Termine zu koordinieren und ggf. Vertretungen zu organisieren, sowie für die ordnungsgemäße Abrechnung.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Soweit die Verarbeitung der Daten ihre nicht gesundheitlich bedingte Abwesenheit betrifft, erfolgt die Verarbeitung zur Durchführung des Arbeitsvertrages gem. der Rechtsgrundlage des, Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG.
Dauer der Speicherung: Wir speichern die Daten für eine Dauer von zwei Jahren (§ 16 Abs. 2 ArbZG).
3.4 Daten über Gesundheit und Schwangerschaft
3.4.1 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen und Mutterschutz
Wir verarbeiten Daten über Ihren Gesundheitszustand, wenn Sie sich arbeitsunfähig melden sowie gegebenenfalls zu Ihrer Schwangerschaft, letzteres insbesondere um die Anforderungen des Mutterschutzgesetzes zu erfüllen. Diese Daten können höchstpersönliche Informationen über die Art
und Dauer Ihrer Erkrankung oder den Verlauf Ihrer Schwangerschaft enthalten. Wir behandeln diese Daten absolut vertraulich. Unsere Mitarbeiter haben, mit Ausnahme der zuständigen Mitarbeiter der Personalabteilung und ggf. Ihres Vorgesetzten, wenn und soweit für die Sicherstellung der Arbeitssicherheit erforderlich, keinen Zugriff auf diese Daten.
Zweck der Verarbeitung: Wir benötigen diese Daten, um unter anderem unsere Personalplanung vorausschauend zu gestalten, unserer Verpflichtung zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall zu erfüllen sowie die Anforderungen des Mutterschutzgesetzes zu erfüllen. Soweit Sie aufgrund von Schwangerschaft oder Arbeitsunfähigkeit Leistungen beziehen, sind die Informationen außerdem für unsere Lohnbuchhaltung erforderlich.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt gem. Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 3 S. 1 BDSG i.V.m. Art. 9 Abs. 2 lit. b) DSGVO.
Dauer der Speicherung: Soweit die Daten für die Lohnbuchhaltung erforderlich sind, unterliegen sie der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist d. § 257 HGB, § 147 AO, § 47 EstG. Wir bewahren die Daten daher nach Ende Ihres Arbeitsverhältnisses bis zu 10 Jahren auf.
3.4.2 Arbeitsmedizinische Untersuchungen
Wir verarbeiten ärztliche Atteste und Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Gesundheitszustand, sofern dies für die Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses mit Ihnen erforderlich ist.
Zweck der Verarbeitung: Wir benötigen diese Daten, um ihre Eignung für Ihre Stelle in unserem Unternehmen zu überprüfen. Wir erheben deshalb ausschließlich solche Daten, die absolut notwendig sind, um Ihre Eignung nachzuweisen.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage des, Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 3 S. 1 BDSG.
Dauer der Speicherung: Wir bewahren die Daten auf, solange wir überprüfen und nachweisen müssen, dass Sie für die Stelle gesundheitlich geeignet sind. Sobald diese Daten nicht mehr erforderlich sind, beispielsweise sofern sie eine andere Stelle bei uns antreten oder aus dem Unternehmen ausscheiden, löschen wir die Daten unverzüglich, es sei denn eine längere Aufbewahrung ist auf Grund von Rechtsvorschriften und/oder Art und Zweck der arbeitsmedizinischen Untersuchung erforderlich.
3.5 Daten über Ihre Leistung
Wir verarbeiten Daten von Ihnen, die Rückschlüsse über Ihre Leistung zulassen. Dazu zählen die geleistete Arbeitszeit, Arbeitsergebnisse, Ausbildungsfortschritt und Fortbildungen, ebenso wie die persönliche Entwicklung im kollegialen Umfeld.
Zweck der Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt zum Zweck der Dokumentation und Überprüfung, ob Sie gemeinsame Zielvereinbarungen erfüllt haben und, um Ihnen im positiven Fall gegebenenfalls vereinbarte variable Lohnbestandteile auszuzahlen.
Im Übrigen verfolgen wir damit unser allgemeines Interesse als Arbeitgeber, Ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu verfolgen und Ihre Leistung und Arbeitsverhalten beurteilen zu können (allgemeine Leistungsentwicklung). Die gewonnenen Erkenntnisse fließen gegebenenfalls in Personalentscheidungen ein.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt gemäß, Art. 88 DSGVO, §26Abs.1S.1BDSG.
Dauer der Speicherung: Wir speichern die Daten, bis ein entsprechendes Ziel erreicht ist, also regelmäßig bis zum Ablauf des Zeitraums, für den eine Zielvereinbarung getroffen wurde. Nach Zeitablauf oder bei Abschluss einer neuen Ziel- oder Bonusvereinbarung werden die Daten der vorangehenden Ziel- oder Bonusvereinbarung ebenfalls gelöscht, sofern die vorangehende Vereinbarung nicht mehr gelten soll. In der Personalakte legen wir statistische Informationen über bereits erreichte oder verfehlte Ziele ab. Soweit die Daten der Verfolgung der allgemeinen Leistungsentwicklung dienen, bewahren wir die Daten (bis zum jährlichen Personalgespräch) in der Fachabteilung auf. Danach legen wir eine Übersicht über Ihre Entwicklung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses in der Personalakte ab. Sie werden spätestens 3 Jahre nach der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses gelöscht.
Soweit die Daten für die Lohnbuchhaltung erforderlich sind, unterliegen sie der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gem. § 257 HGB, § 147 AO, § 47 EstG. Wir bewahren die Daten daher nach Ende Ihres Arbeitsverhältnisses bis zu 10 Jahren auf.
3.6 Weitere Verfahren, in denen wir Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten
Ihre Daten verarbeiten wir zudem insbesondere in den nach- folgenden Verfahren zum Zweck des Beschäftigtenverhältnisses und auf der Grundlage der Art. 9 Abs. II, Art. 88 DSGVO, § 26 BDSG:
• zur betrieblichen Altersvorsorge,
• zum betrieblichen Eingliederungsmanagement, welches Langzeiterkrankten bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben unterstützen soll,
• zur Entgeltabrechnung,
• zur Personalentwicklung (Aus- und Weiterbildung),
• zur Personalplanung,
• zum Reisemanagement bzw. zur Reisekostenabrechnung,
• zur Vereinbarung und Abrechnung von Zielen,
• zum Führen von Mitarbeitergesprächen,
• zur Führerscheinkontrolle.
Die Daten speichern wir in der Regel für die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses speichern wir steuer- oder handelsrechtlich relevante Daten bis zu zehn Jahre. Aus Gründen der Transparenz und aus Gründen der Übersichtlichkeit können jedoch nicht alle Einzelheiten ausführlich erläutert werden. Sie können jederzeit von Ihren Rechten als betroffene Person Gebrauch machen und weitere Informationen bei uns einholen. Diese werden wir Ihnen sodann umgehend zur Verfügung stellen. Sofern eine entsprechende Betriebsvereinbarung vorliegt, erfolgt die Datenverarbeitung auch auf der Grundlage der Betriebsvereinbarung ggf. i. V. m. Art. 88 DSGVO, § 26 Abs. 4 BDSG.
3.7 Videoüberwachung
Das Firmengelände und Teile des Firmengebäudes der Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH & Co KG sind mit Videokameras ausgestattet hat. Die Anzahl, Platzierung und Ausrichtung der Kameras ist in der Anlage 1 dieses Datenschutzhinweises einsehbar. Hierbei wird das gewonnene Videomaterial auf dem hauseigenen Server temporär gespeichert und verarbeitet.
Zweck der Verarbeitung: Der Zweck der Datenerhebung in Form von Videomaterial und deren temporären Speicherung dient zur:
• Wahrung des Hausrechts
• Überwachung des Gebäudes
• Überwachung des nicht-öffentlichen zugänglichen Bereichs
• Verbesserte Prävention und Strafverfolgung bei Einbruch, Vandalismus oder anderen strafrechtlich relevanter Delikte
• Überwachung von teilautomatisierten Produktionsmaschinen während ihres Einsatzes
• Nachvollziehbarkeit von tatsächlicher Lieferung, durch Paketversender und Spediteure
Das Interesse, welches die Atlantis Veranstaltungstechnik GmbH & Co. KG verfolgt, ist hier vor allem der Schutz des Eigentums sowie der Mitarbeiter im Objekt.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung: Die Verarbeitung der Daten erfolgt gemäß, Art. 88 DSGVO, §26Abs.1S.1BDSG.
Ort und Dauer der Speicherung: Die Aufzeichnungen, der angegebenen Videokameras, werden auf dem hauseigenen Server gespeichert und verarbeitet, welcher sich auf dem Firmengelände befindet. Die Aufzeichnungen werden spätestens nach 72 Stunden gelöscht, wenn sie zur Erreichung der vorstehenden genannten Zwecke nicht mehr notwendig sind, oder schutzwürdige Interessen der Betroffenen einer weiteren Speicherung entgegenstehen. Sofern die Aufzeichnungen als Beweismittel für straf- und/oder zivilrechtliche Verfolgung gespeichert werden erfolgt die Löschung entsprechend der Verjährungsvorschriften.
4. Eingesetzte Systeme zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten
4.1 Personalakte
In Ihrer Personalakte werden Daten gespeichert, die für die Durchführung Ihres Beschäftigungs-verhältnisses benötigt werden, sowohl als Papierakte als auch in digitaler Form. Dies betrifft insbesondere Ihre Bewerbungsunterlagen, Ihren Arbeitsvertrag und weitere arbeitsvertragliche Vereinbarungen, Krankheitsbescheinigungen, Ihre Zeugnisse und Zwischenzeugnisse sowie weitere für Ihre Tätigkeit relevante Dokumente.
4.2 Verarbeitung in EDV/IT-Systemen
Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung werden Ihre personenbezogenen Daten auch in EDV-/IT- Systemen verarbeitet und gespeichert. Auch in Telekommunikationsanlagen (Computer, Telefon) werden Ihre Daten verarbeitet. Diese werden teilweise auf den Geräten selbst, andernfalls auf den firmeneigenen Servern oder Servern bei vertraglich gebundenen Dienstleistern gespeichert.
5. Kategorien von Empfängern Ihrer personenbezogenen Daten
„Empfänger von personenbezogenen Daten“ sind alle Stellen und Unternehmen außerhalb Ihres Arbeitgebers. Nachfolgend listen wir die Empfänger Ihrer personenbezognen Daten auf, welche in drei Kategorien unterschieden werden:
5.1 Empfänger, die im Auftrag Ihres Arbeitgebers Ihre Daten verarbeiten
Einige Leistungen lässt Ihr Arbeitgeber von Dienstleistern erbringen. Verarbeiten diese dabei Ihre personenbezogenen Daten – und erfolgt die Leistungserbringung nur auf Weisung – also ohne eigenen Handlungsspielraum, so spricht man von Auftragsverarbeitung. Für diese Dienstleistungen schließt Ihr Arbeitgeber mit dem jeweiligen Dienstleister einen sog. Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab. Durch den Abschluss des Vertrages verpflichtet Ihr Arbeitgeber den Dienstleister, die Verarbeitung Ihrer Daten sorgfältig, nur nach seinen Weisungen und im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Anforderungen vorzunehmen. Diese Dienstleister werden als
Auftragsverarbeiter bezeichnet. Für die Erbringung einer spezifischen Dienstleistung gibt Ihr Arbeitgeber im Rahmen einer Auftragsverarbeitung Ihre personenbezogenen Daten weiter.
5.2. Empfänger, die gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber oder eigenverantwortlich Ihre Daten verarbeiten (Übermittlung)
Einige Empfänger, denen Ihr Arbeitgeber Ihre personenbezogenen Daten weitergibt, sind eigenständige Verantwortliche. Dabei entscheiden sowohl wir als Ihr Arbeitgeber über die Ausgestaltung der Verarbeitung Ihrer oben genannten personenbezogenen Daten. Sie sind damit gemäß Art. 26 DSGVO „gemeinsam für die Verarbeitung Verantwortliche“. Weiterhin übermitteln wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen an weitere Empfänger, die Ihre Daten eigenverantwortlich verarbeiten. Dies betrifft die Übermittlung an Behörden, aber auch an die für uns tätigen Steuerberater, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer, die in eigener Verantwortlichkeit handeln und als Berufsträger besonders hohen Anforderungen an die Wahrung der Vertraulichkeit und des Datenschutzes unterliegen.
Wir geben Ihre Daten z. B. an die folgenden Empfänger, die Ihre Daten eigenverantwortlich verarbeiten, weiter:
• Ihre Krankenkasse,
• Behörden, unter anderem
• Rentenversicherungsträger
• Berufsständische Versorgungseinrichtungen
• Sozialversicherungsträger
• Finanzbehörden,
• Sozialversicherungsträger
• Finanzbehörden,
• Gerichte(im Falle von Rechtsstreitigkeiten),
• Ihre Bank,
• Stellen, um Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung gewährleisten zu können,
• Stellen, um die vermögenswirksamen Leistungen ausbezahlen zu können,
• Drittschuldner im Falle von Lohn- und Gehaltspfändungen,
• Insolvenzverwalter im Falle einer Privatinsolvenz,
• Steuerberater,
• Rechtsanwälte,
• Wirtschaftsprüfer,
• Kunden,
• Personen, mit denen Sie als Mitarbeiter in Kontakt sind*.
* Sollten Sie in Ihrer Position als Mitarbeiter bei Ihrem Unternehmen im Kontakt mit Personen außerhalb des Unternehmens stehen (also insbesondere mit Kunden oder Lieferanten), erhalten auch diese im mitgeteilten bzw. erkennbaren Umfang Ihre personenbezogenen Daten (insbesondere Ihren Namen, Ihre Position sowie Ihre beruflichen Kontaktdaten).
6. Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung Ihrer Daten
Für Ihren Arbeitgeber ist die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung und -weitergabe Art. 88 DSGVO i. V. m. § 26 BDSG sowie im Rahmen der Auftragsverarbeitung Art. 28 DSGVO. Zu den Rechtsgrundlagen zählen aber auch Betriebsvereinbarungen, die Ihre Rechte als Arbeitnehmer ausgestalten.
7. Ihre Rechte
Werden von Ihnen personenbezogene Daten verarbeitet, so haben Sie gegenüber dem vom Unternehmen bestimmten Verantwortlichen folgende Rechte gemäß den gesetzlichen Regelungen der Art. 12 ff.DSGVO.
7.1 Recht auf Information anläßlich der Datenerhebung (Art. 13, 14 DSGVO)
Als Verantwortlicher sind ihr Arbeitgeber und ggf. die mit ihm gemeinsam Verantwortlichen verpflichtet, sie darüber zu informieren, wenn sie Daten über Sie bei ihnen direkt oder bei anderen Quellen erheben. Diese Pflicht bezieht sich insbesondere auf die Art der Daten und deren Zweckbestimmung. Beide Arten von Pflichten stehen jedoch unter dem Vorbehalt verschiedener Ausschlussgründe, so dass es im Einzelfall möglich ist, dass sie gerade deshalb nicht informiert werden, z. B. deshalb, weil sie die Daten selbst in einem persönlichen Gespräch offenlegen.
7.2 Recht auf Auskunft welche Daten wir über Sie verarbeiten (Art. 15 DSGVO)
Ihnen steht ein Recht auf Auskunft zu, welche Daten von Ihnen bei uns verarbeitet werden sowie weitere Informationen nach Art. 15 DSGVO, die im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung stehen. Auf Anfrage teilen wir Ihnen gerne die betreffenden Daten und Informationen mit und stellen Ihnen eine Kopie dieser Daten zur Verfügung.
7.3 Recht auf Berichtigung Ihrer Daten (Art. 16 DSGVO)
Sie haben ein Recht auf Berichtigung Ihrer Daten, wenn Ihre Daten unrichtig oder – unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung – unvollständig sind.
7.4 Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
Sie haben ein Recht auf Löschung, wenn Daten nicht mehr benötigt werden, die Verarbeitung nicht rechtmäßig ist oder sonstige Fälle von Art. 17 DSGVO vorliegen. In diesen Fällen löschen wir Ihre Daten umgehend.
7.5 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten (Art. 18 DSGVO)
Sie haben ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten in den in Art. 18 DSGVO genannten Fällen. Hierzu gehört unter anderem der Fall, dass wir Daten an Stellen oder in einem Umfang verarbeiten, durch die die Datenverarbeitung nicht mehr gesetzlich gerechtfertigt ist.
Zudem kann der Fall relevant sein, dass Daten einer Aufbewahrungspflicht unterliegen und wir diese daher nicht ohne Weiteres löschen dürfen. In diesem Fall schränken wir die Verarbeitung im größtmöglichen Maß ein. Einschränkung bedeutet in der Regel, dass die Daten gespeichert bleiben, jedoch ein Zugriff durch Mitarbeiter nicht mehr möglich ist.
7.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
Das Recht auf sogenannte Datenportabilität erlaubt es Ihnen, Daten über Ihre Person, die Sie uns selbst bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten und von uns übermitteln zu lassen. Ausgeschlossen von der Herausgabe sind jedoch solche Daten, die wir durch die Verarbeitung selbst gewinnen (sogenannte Verarbeitungsergebnisse).
7.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitungen zu erheben, die auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e, f DSGVO gestützt sind (Art. 21 DSGVO)
Wir stellen die auf Basis von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) und f) DSGVO erfolgende Verarbeitung (Wahrnehmung einer Aufgabe im Rahmen der öffentlichen Gewalt/Interesse oder Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen) Ihrer Daten ein, wenn Sie hiergegen widersprechen und der Widerspruch berechtigt ist.
7.8 Das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden (Art. 22 DSGVO)
Sofern eine automatisierte Entscheidungsfindung vorliegen sollte, informieren wir Sie insbesondere über die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen der Verarbeitung Ihrer Daten. Sie haben das Recht nicht einer solchen Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie ähnlich erheblich beeinträchtigt, es sei denn eine der in Art. 22 Abs. 2 DSGVO genannten Gründe liegt vor. Haben Sie für die Verarbeitung Ihrer Daten eine Einwilligung abgegeben, so verarbeiten wir Ihre damit erhobenen Daten nur zu dem Zweck, Art und Umfang, in den Sie eingewilligt haben. Sie haben das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit gegenüber dem verantwortlichen der Verarbeitung mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Das bedeutet, Ihre Daten werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verarbeitet, ggf. eingeschränkt (siehe Recht auf Einschränkung der Verarbeitung). Die Zulässigkeit der bis zum Widerruf auf Basis Ihrer Einwilligung erfolgten Datenverarbeitungen bleibt vom Widerruf unberührt.
7.9 Ihr Widerrufsrecht, wenn Sie in die Verarbeitung Ihrer Daten eingewilligt haben
Haben Sie für die Verarbeitung Ihrer Daten eine Einwilligung abgegeben, so verarbeiten wir Ihre damit erhobenen Daten nur zum Zeck, Art und Umfang, in den Sie eingewilligt haben.
Sie haben das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit gegenüber dem verantwortlichen der Verarbeitung mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Das bedeutet, Ihre Daten werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verarbeitet, ggf. eingeschränkt (siehe Recht auf Einschränkung der Verarbeitung). Die Zulässigkeit der bis zum Widerruf auf Basis Ihrer Einwilligung erfolgten Datenverarbeitungen bleibt vom Widerruf unberührt.